„Maxi und die Sache mit dem Wachsen“
Hinweise für Eltern und Bezugspersonen
Über das Buch
Es gibt bereits einige Bücher über Prozessbegleitung. Lesen Sie hier weiter, wenn Sie mehr dazu wissen wollen…
Das Buch „Maxi und die Sache mit dem Wachsen“ unterscheidet sich von den anderen Büchern ein wenig. Es soll vor allem ein Buch sein, das betroffene Mädchen und Buben mit ihren Bezugspersonen zuhause lesen. Viele Eltern bzw. Bezugspersonen von Kindern möchten ihr Kind unterstützen, aber sie sind sich unsicher, wie sie das am besten tun können. Sie haben entweder Angst, nicht die richtigen Worte zu finden, das Kind durch Gespräche noch mehr zu belasten oder das Gerichtsverfahren zu beeinflussen.
In der Geschichte von Maxi stehen nicht Maxis belastende Erlebnisse im Mittelpunkt. Es geht darum, wie sich Maxi damals gefühlt hat – aber vor allem geht es darum, was Maxi hilft, sich wieder gestärkt zu fühlen. Fachlich bezeichnet man dies als „Ressourcen“ oder „Schutzfaktoren“. Sie helfen, die Auswirkungen belastender Ereignisse zu verringern. (Manchmal wird auch die Bezeichnung „Resilienz“ dafür verwendet.) In der Traumaforschung beschäftigt man sich zunehmend mit dem Thema „Posttraumatische Reifung“. Darunter versteht man, dass es manchen Betroffenen nach einem belastenden oder traumatischen Ereignis nicht nur gelingt, das Erlebte gut zu „verarbeiten“. Sie können es darüber hinaus dazu nützen, durch die Bewältigung dieser Erfahrung seelisch zu wachsen.
Wie Sie als Elternteil oder Bezugsperson Ihrem Kind helfen können, an belastenden Erfahrungen zu wachsen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
In Bilder umgesetzt wurde Maxis Geschichte von der Illustratorin Tanja Knabl (Aranovych).
Wir danken der Druckerei Eigner für ihre Unterstützung bei der Produktion des Buches.
Eine Unterstützung von Licht ins Dunkel ermöglichte die Umsetzung der Idee möglich.
Das „Maxi“-Buch erhalten Sie über die psychosoziale Prozessbegleitung in Kinderschutzeinrichtungen.
Neudecker, Barbara: Maxi und die Sache mit dem Wachsen. Mit Illustrationen von Tanja Knabl. Wien, 2019.
ISBN: 978-3-200-06602-1

